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LinkedIn Smartphone-App – 7+7 nützliche Funktionen

Die Beliebtheit von LinkedIn steigt zunehmend. Bereits jetzt ist das US-amerikanischen Netzwerk aus dem Hause Microsoft in fast jedem Land weit vorne. Auch in Deutschland schmilzt der Vorsprung von Xing zunehmend. Und trotz klarer Business-Orientierung wächst auch bei LinkedIn der mobile Zugriff stetig. Da lohnt es sich, einen Blick auf die Smartphone App zu werfen. Diese bietet neben den Basis-Funktionen nämlich ein paar spannende “Mobile-Only-Funktionen”.

Ein paar Statistiken:

LinkedIn hat mehr als 755 Millionen Benutzer weltweit – Tendenz steigend – und davon mehr als 15 Millionen in der DACH-Region. Je nach Erhebung sind davon rund 45 Prozent jeden Monat und 40 Prozent jeden Tag aktiv. LinkedIn ist neben TikTok damit eines der am schnellsten wachsenden Netzwerke.

Spannend wird es aber bei der mobilen Nutzung. Trotz allgemeiner Annahme, dass der Business- und B2B-Bereich stark von Desktop-Computern dominiert wird, greifen 57 Prozent der LinkedIn-Nutzer per Smartphone auf die Plattform zu. Berücksichtigt man die Vermutung, dass die ‘Generation Z’ und ‘Generation Alpha’, die ja mit Smartphones aufgewachsen sind, so langsam auf dem Business-Netzwerken aufschlagen, dürfte sich diese Zahl in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Hinzu kommen einige Funktionen, die es nur in der Smartphone gibt. Grund genug, sich einmal ein paar “Mobile-Only-Funktionen” der LinkedIn Smartphone-App näher anzuschauen.

[Weitere spannende Zahlen und Statistiken: https://news.linkedin.com/2019/January/new-linkedin-research-xxplores-the-shift-toward-skills-based-hir / https://kinsta.com/blog/linkedin-statistics/ / https://winstate.io/19-b2b-social-media-statistiken]

#1: Wofür ist der grüne Punkt neben den Profilfotos?

Aufmerksame Nutzer haben vielleicht schon den kleinen grünen Punkt rechts unten im Profilbild anderer LinkedIn-Nutzer bemerkt. Wahlweise als voller Punkt oder als grüner kleiner Kreis. Hierbei steht der grüne Punkt für einen Nutzer, der aktuell online ist und der grüne Kreis für einen Nutzer, der Nachrichten per Push-Mitteilung auf sein Smartphone geschickt bekommt. Dies signalisiert einen “Power-User”, der auch unterwegs per Smartphone-App – rein technisch gesehen – immer erreichbar ist. Quelle

#2: Personalisierte Kontaktanfrage

Ein immer wiederkehrender Kritikpunkt bei der Kontaktaufnahme in (beruflichen) sozialen Netzwerken ist die fehlende persönliche Nachricht und der damit signalisierte respektive nicht signalisierte Grund der Kontaktanfrage. Während auf den Desktop das Nachrichtenfeld bei einer Anfrage automatisch aufpoppt, wird in der Smartphone eine Kontaktanfrage automatisch (per default) ohne Nachricht abgeschickt. Dies kann mit wenigen Handgriffen jedoch verhindert bzw. eingestellt werden.

Hierfür muss im Profil der jeweiligen Person nur auf den Button mit den drei kleinen Punkten geklickt werden. Hier erscheint dann der Punkt “Einladung anpassen” und es stehen 300 Zeichen zur Verfügung, der Kontaktanfrage eine persönliche Note zu verpassen. Was – by the way – immer sehr zu empfehlen ist.

#3: Neue Kontakte per LinkedIn QR-Code hinzufügen

QR-Code sind und bleiben ein Nischenprodukt. Nichtsdestotrotz haben alle sozialen Netzwerke in ihren Smartphone-Apps eigene QR-Codes und QR-Code-Scanner eingebaut. Diese erlauben es bei persönlichem Aufeinandertreffen, entweder durch das Abscannen des QR-Codes auf dem Smartphone oder der Visitenkarte, den Kontakt mit wenig Aufwand zu seinem persönlichen Netzwerk hinzuzufügen.

Wie es geht, habe ich in diesem Artikel beschrieben:
https://www.ralfbachmann.de/2018/08/linkedin-neue-kontakte-per-linkedin-qr-code-hinzufuegen-qr-code-scanner/


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#4: Audiofunktion: Nachnamen richtig aussprechen

LinkedIn schafft es nicht nur beim Thema QR-Code sehr gut den Spagat zwischen einem Online- und einem Offline-Netzwerk zu schlagen. Nutzer mit einem schwer auszusprechenden Namen, können diesen per Audiofunktion anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Gerade bei persönlichen Treffen oder Telefonanrufen im internationalen Raum eine sehr sinnvolle “Mobile-Only-Funktion”. Quelle und Details auf LinkedIn.

#5: LinkedIn Stories

Seit Ende 2020 gibt es nun auch auf LinkedIn bzw. in der Smartphone-App die Story-Funktion. Inwieweit ein Business-Netzwerk diese Funktion benötigt bzw. wie auf Dauer die Use-Cases aussehen werden, wird sich noch zeigen. Stories (oder Storys?) sind jedoch ebenfalls eine rein mobile Funktion. Anleitung: Stories erstellen

#6: Radarfunktion: LinkedIn-Nutzer im direkten Umfeld anzeigen lassen

Wer auf einem Event sein Bluetooth aktiviert, kann sich sogar LinkedIn-Nutzer im Radius von 30 Metern (100 Feet) anzeigen lassen, sofern diese die Funktion ebenfalls aktiviert haben. Vielleicht ist diese Funktion auf Messen und anderen Business-Treffen relevant? Dies muss jeder Nutzer selbst entscheiden.

#7: Mobile Hack: Mehr Zeichen in LinkedIn Headline

Laut Luan Wise auf Socialmediaexaminer.com bietet die Smartphone-App die Möglichkeit, die Zeichenbegrenzung in der Headline von 120 auf 200 Anschläge zu erhöhen.

If you want to go beyond the default “job title and company name” headline and be more creative, 120 characters can be restrictive.

The benefit of updating your profile via the LinkedIn mobile app is that you can add some extra characters to your headline—at least 200.

Sieben weitere nützliche Funktionen

Friederike Gonzalez hat auf ihrem Blog sieben weitere nützliche Funktionen gesammelt.

  • Updates schreiben
  • Eigene Beiträge posten (LinkedIn Long-Form-Posts)
  • Interaktion mit Ihrem Netzwerk
  • Nachrichten an Kontakte senden
  • Änderungen im Profil vornehmen
  • Mit Ihrem Netzwerk kommunizieren
  • Privatsphäre-Einstellungen ändern


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