Kurz angetestet: Mit dem Pedelec auf Stadttour

Pedelecs – im Volksmund oft fälschlicherweise auch E-Bikes genannt – sind Fahrräder, bei denen ein Elektromotor den Fahrer lediglich unterstützt. Im Gegensatz zum E-Bike, welches aus eigener Kraft fährt, muss beim Pedelec noch “gestrampelt” werden, um den Motor zu starten. Es gibt also keinen Gashahn wie bei einem Mofa. Dafür benötigt der Fahrer keinen Führerschein und es besteht auch keine Helmpflicht. Auch eine Zulassung entfällt. Bedingung ist, dass das Pedelec durch den Elektromotor nur unterstützt wird und elektrisch nicht schneller als 25 km/h fährt.
Seit Jahre steigt der Pedelec-Absatz konstant an und bringt dem Fahrradmarkt neue Umsätze. Mit den ersten Pedelecs, die mehr Ähnlichkeit mit Klapprädern als mit regulären Fahrrädern hatten, haben die aktuellen Baureihen nichts mehr gemein. Oft erkennt nur das geschulte Auge den Unterschied. Entweder durch einen kleinen Akku am Rahmen oder einen dickeren Rahmen, welcher den Akku formschön verdeckt. Auch die Räder sind mit 28 oder 32 Zoll oft identisch mit denen eines normalen Fahrrads. Pedelecs gibt es als klassische City-Bikes, Mountain-Bikes oder Touren-Räder – je nach Vorliebe der Käufer und den Einsatzzwecken.

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Ausstattung
Natürlich gilt trotz nicht benötigter Zulassung auch für Pedelecs die StVO. Jedes Pedelec muss mit Lichtern, Reflektoren und anderen Sicherheitmerkmalen ausgestattet sein. Auf Grund der Geschwindigkeit empfiehlt sich darüberhinaus ein guter Fahrradhelm zur eigenen Sicherheit.
Zur einfacheren Ladung des Akkus, sollte dieser abnehmbar sein. Somit kann das Pedelec in der Garage geparkt werden, während der Akku bequem in der Wohnung geladen wird.
Je nach Marke besitzen des Pedelecs einen Tacho und verschiedene Geschwindigkeitseinstellungen – in diesem Fall Eco, Tour, Sport, Speed.

Schwächen – nichts für Schnellfahrer
25 km/h sind eine gute Geschwindigkeit und für viele Fahrradfahrer sicherlich ausreichend. Wer gut trainiert ist und gerne schnell fährt, wird jedoch vom eingebauten Elektromotor kaum etwas merken. Da die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 25 km/h liegt, muss jede höhere Geschwindigkeit durch eigene Muskelkraft erzeugt werden.

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Stärken – entspannt ans Ziel
Seine Stärken spielt das Pedelec ganz klar auf Touren und Pendlerstrecken ins Büro aus. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h kann auch ohne Anstrengung am Berg gehalten werden. Somit kommen Pendler kostengünstig und entspannt im Büro an. Auf Tour hält das Pedelec je nach Geschwindigkeitsmodus unterschiedlich lange durch. Im Kurztest reduzierte sich die Akkuladung bei Höchstgeschwindigkeit auf einer Strecke von 12km um 20% (1 von 5 Strichen laut Display). Eine Strecke von 50 km mit 25 km/h sollte also möglich sein. Durch die großen Räder fahren sich die Pedelecs wie reguläre Fahrräder – damit wird der Rückweg gleich zur Trainingsstrecke.

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Ralf Bachmann

Aktuell: Content Marketing & PR Manager

Ausgebildeter Journalist, PR-Berater & Projektmanager mit Faible Content-Marketing, Social Media, Unternehmenskommunikation, Digitalisierung, Collaboration-Tools und alles rund um “Web 2.0”.

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