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GMX trennt sich vom Briefdienstleister ediPost

Der E-Mail Provider und zukünftige De-Mail Provider GMX trennt sich von seinem Ulmer Partnerunternehmen „ediPost“.
ediPost ermöglichte es GMX-Kunden bequem über ihr GMX-Portal E-Mails als echte Papierbrief zu verschicken. Der Preis für Papier, Druckkosten und Portogebühren belief sich dabei, je nach Ausführung, auf 54 Cent und steigend. Ein Standartbrief konnte somit noch unter den Preisen der Deutschen Post verschickt werden. GMX wird in Zukunft eine vergleichbare Dienstleistung über die Firma Francotyp-Postalia anbieten. Francotyp-Postalia ist bereits seit geraumer Zeit ein Teil des Onlineangebots von Web.de. Da GMX und Web.de zur gleichen Mutterfirma 1&1 gehören, war ein Wechsel der Firmen im Portal ohne größere Probleme möglich.
Leslie Romeo und Michael d’Aguiar von 1&1 erklärten auf Nachfrage, dass diese Vorgehensweise bereits zu Beginn der Geschäftsbeziehungen allen beteiligten Firmen bekannt war und somit Teil einer firmeninternen Kalkulation und eines firmeninternen Auswahlverfahrens war. Seitens 1&1 wurden verschiedene Faktoren bei der Entscheidung berücksichtigt. Unter anderem wurde erkannt, dass der Briefdienst von Francotyp-Postalia seitens der Kunden besser angenommen wurde als der Dienst von ediPost. Somit habe man sich entschlossen, auch GMX-Kunden diesen Dienstleister anzubieten, so 1&1 weiter.
Wie Leslie Romeo betonte, hätten beide Dienstleister ein gutes Produkt. Francotyp-Postalia hatte sich jedoch, gerade auch bei den Nutzern, etwas besser behauptet.

ediPost bereits früher in Kritik geraten:
Die Firma ediPost, war erst im Sommer in die Kritik geraten, als die Firma unerlaubter Weise für ihre Werbung den Bundesadler verwendet hatte. Nach einigen Verhandlungen hatte sich die Firma jedoch mit dem Bundesinnenministerium friedlich geeinigt und zugesichert den Bundesadler sowohl aus ihrer Werbung wie auch von ihrer Homepage zu entfernen.

ediPost als De-Mail Konkurrent:
ediPost will sich laut eigenen Aussagen darüber hinaus ebenfalls als De-Mail Provider akkreditieren lassen, sobald das De-Mail Gesetz offiziell in Kraft tritt. Eine direkte Konkurrenz zu GMX bzw. 1&1 wäre somit unausweichlich. Ob jedoch diese Pläne einen Einfluss auf die Entscheidung von GMX hatte sich von ediPost zu trennen blieb offen.

Auswirkung auf De-Mail:
Auf das GMX De-Mail Angebot soll diese Entscheidung jedoch keine Einfluss haben. Nach Leslie Romeo ist zwar geplant De-Mails auch als echte Briefe verschicken zu können, wann genau dieser Mehrwert in das De-Mail System integriert wird und welche Firma dies übernehmen wird, ist jedoch noch offen. Hier soll auch weiterhin der Markt entscheiden.

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2 thoughts on “GMX trennt sich vom Briefdienstleister ediPost”

  1. und wie es jetzt aussieht, ist Edipost weg, oder Pleite.

    Auch auf die Facebook Seite von Edipost ist Panik ausgebrochen.

    Lieferanten und Partner kriegen nichts mehr bezahlt, Briefe werden nicht mehr zugestellt.

    Also Ende für Edipost?

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