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Shirtinator mit neuem Uploadlimit für Vektordatein

Nach gründlicher Überlegung und Recherche wollte ich auch in den Hobby-T-Shirtmarkt einsteigen und habe mir zu diesem Zweck einen Verkaufsshop bei Shirtinator registriert. Da es mehrere dieser Shopanbieter gibt, habe ich durch Recherche im Internet die einzelnen Anbieter miteinander verglichen.

Diejenigen unter euch, die bei Shirtinator, Shirtcity und Spreadinator Mitglied sind, wissen wovon ich rede. Der Vorteil bei Shirtinator im Vergleich zu allen anderen war, dass Shirtinator bis jetzt kein Limit für das Hochladen von Vektordateien hatte. Dies wurde still und heimlich auf Ende Februar bzw. Anfang März 2009 geändert. Doch der Betreiber verschickte weder ein E-Mail, noch konnte man eine entsprechende Nachricht auf der Homepage lesen. Erst beim durchstöbern der FAQ konnte man seit dieser Zeit die Begrenzung auf fünf Vektorbilder erkennen. Da dies einer der Hauptgründe war, mich für Shirtinator zu entscheiden und mir durch das Registrieren zweier Top-Level Domains Unkosten entstanden sind, habe ich mich dazu entschlossen einen Brief an Shirtinator zu schreiben in dem ich sie bitte dieses Geschäftsmodell rückgängig zu machen.

Ich veröffentliche hier diesen Brief nicht um eine Welle von Protesten und Hassbriefen loszutreten, sondern um anderen Shirtinator-Partner darauf aufmerksam zu machen, damit sie ebenfalls freundliche aber bestimmte Briefe schreiben können, die Shirtinator eventuell dazu bewegen könnte, die Uploadlimite wieder aufzuheben.

Ich für meinen Teil finde eine solche Limite sehr negativ und behindernd für den Aufbau eines einigermassen lukrativen Shirtshop. Denn wie soll man Besucher und Kunden anlocken, wenn man nur fünf Motive zum Kauf anbietet. Jeder normale Besucher betritt in einer Stadt ja auch keinen Laden in dem er nur fünf T-Shirts zur Auswahl hat. Je grösser die Auswahl umso grösser die Besucherzahlen und um so grösser die Verkaufszahlen.

Darum sollten sich alle Partner, welche einen kleinen oder einen im Aufbau befindenden Shop bei Shirtinator haben, zusammentun und versuchen die Firma dazu zu bewegen, das neue Uploadlimit für Vektordateien wieder zurückzunehmen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser E-Mail möchte ich gerne meinen Unmut über ihre kürzlich eingeführte Begrenzung für das Hochladen von Vektordateien zum Ausdruck bringen.

Ich habe mich Mitte Februar nach ausgiebiger Recherche für ihre Firma bzw. einen Shop unter Shirtinator entschieden, da ich ein Uploadlimit für Vektordateien als sehr störend und behindernd für den Aufbau eines Shops empfand. Gerade während der Start-Up Phase muss es möglich sein, mit mehr als fünf Vektordateien arbeiten zu können, um den Besuchern und Kunden eine breite Palette an Motiven zu bieten. Ein auf fünf Motive begrenzter Shop wird von zukünftigen Kunden nur belächelt. Da hilft es auch nicht, wenn man durch das Entrichten einer Gebühr das Uploadlimit ändern bzw. hochsetzen kann. Auch das Hochsetzen des Uploadlimits durch entsprechende Verkaufszahlen kann nur dann reibungslos funktionieren, wenn die Kunden einen ernst zu nehmenden Shop vorfinden und diesen auch bei ihren Freunden bekannt machen. Ein Shop mit fünf Motiven kommt kaum auf einen Bekanntheitsgrad, der für genügend Besucher und Kunden sorgt. Somit werden Shopbetreiber fast dazu genötigt ihre eigenen Produkte zu kaufen, um damit einen Umsatz zu generieren, der hoch genug ist, um die Uploadlimite zu erhöhen. Dies kann kaum die Idee an diesem System sein.

Auf einigen Seiten, welche sich mit T-Shirt Druck befassen, wurde ihr Shop dafür gelobt, dass er die Leistungen, welche Konkurrenzunternehmen als Premium-Shops anbieten, bereits in der Grundversion anbietet. Was den Partnern von Anfang an die Möglichkeit gibt einen guten und auch lukrativen Shop aufzubauen, was rückwirkend auch ihnen als Anbieter wieder zu gute kommt. Ein Shop mit vielen Motiven lockt deutlich mehr Besucher an als ein Shop mit mickrigen fünf Motiven.

Darüber hinaus habe ich, um auch im Internet besser gefunden zu werden und meine zukünftigen Umsätze zu steigern zwei Top-Level Domains reserviert, welche auf meinen Shop hätten führen sollen und welche mir bereits Unkosten eingebracht haben. Diese Top-Level Domains habe ich registriert, da ich und dies wurde mir nach der Anmeldung bei ihrem Shop auch im Willkommens E-Mail bestätigt, davon ausgegangen bin, bei ihnen kein Uploadlimit für Vektordateien vorzufinden.

Ich hoffe sie verstehen meinen Unmut auch darüber, dass ich per Zufall auf der Motiv-Verwaltungsseite darüber informiert wurde, dass es ab jetzt ein Uploadlimit gibt. Eine solche entscheidende Änderung, die sicherlich für viele Shoppartner gravierende Auswirkungen haben wird, sollte per E-Mail kommuniziert werden und nicht klammheimlich eingebaut werden.

Ich für meinen Teil sehe durch dieses Uploadlimit meine Geschäftsidee torpediert und als kaum noch umsetzbar. Da ich denke, dass es vielen Partnern, gerade solchen mit kleinen Start-Up Shops, gleich ergeht, bitte ich sie hiermit von diesem Geschäftmodell Abstand zu nehmen und dieses neu eingeführte Uploadlimit wieder zu entfernen.

Shops mit vielen Kunden und vielen Motiven, welche für viel Umsatz sorgen, können ihnen als Hauptanbieter nur dienlich sein. Doch um auf dieses Niveau zu kommen, müssen kleine Shops oder Shops, welche sich gerade im Aufbau befinden unterstützt werden. Ein Uploadlimit bremst gerade die neuen Shops erheblich aus.

Darüber hinaus möchte ich sie darüber informieren, dass eine von mir hochgeladene Vektordatei seit nunmehr 13 Tagen auf eine Freigabe wartet. Auf ihrer Homepage ist die Rede von bis zu 36 Stunden. Diese Zeit erscheint mir jedoch etwas lang überschritten.

In Sinne einer guten und lukrativen Zusammenarbeit mit allen Shop-Partnern hoffe ich sie entscheiden sich gegen ein Uploadlimit für Vektordateien und belassen alle Einstellungen wie sie bis Mitte Februar vorzufinden waren.

Über eine Stellungnahme ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen
Ralf Bachmann

Die Antwort von Shirtinator kam noch während ich diesen Beitrag geschrieben habe. Wie zu erwarten war, fiel die Antwort negativ aus und auch die Begründungen entsprach meinen Erwartungen. Auch wenn diese aus Sicht des Betreibers etwas verständlich ist, kann ich sie leider nicht teilen.

Sehr geehrter Partner,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir weden das Uploadlimit beibehalten. Viele Partner haben teilweise auf einen Schlag 50-70 Motive hochgeladen. Jedoch wurde damit kaum bis gar kein Umsatz erzielt. Aufgrund der Menge an Uploads kam und kommt es auch immer noch zu Verzögerungen bei der Motivfreischaltung.

Weiter halten wir unsere Anforderung nicht für besonders hoch. Für einen Monatsumsatz von 100€ reichen 5 Bestellungen die unserem Bestelldurchschnitt entsprechen. Wenn das mit 5 Motiven nicht zu bewerkstelligen ist, dann auch nicht mit 50-70 Motiven.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Shirtinator Team

Jetzt bleibt abzuwarten, wie das weitere Vorgehen aussehen soll. Mich würde interessieren, wie das Vorgehen anderer Partner von Shirtinator aussieht. Lebt ihr mit dem Upload-Limit? Sucht ihr euch einen neuen Partner? Oder laufen eure Shops so gut, dass das für euch kein Problem darstellt? Denn es bleibt ja nicht bei den 100 Euro bzw. 5 Bestellungen im Monat, denn wenn ich richtig gelesen habe, muss die Menge auf eine Viertel Jahr durchgehalten werden. Somit müssen marktforschungstechnisch 15-16 T-Shirts verkauft werden, um die nächste Verkaufsstufe zu erreichen. Verkauft man kleinere Artikel, sind es sogar noch mehr Verkäufe die man erreichen muss.

EDIT 3. Juni 2009:
Genau 3 Monate später erhielt ich folgende Mail:

Lieber Shirtinator-Partner,

da wir seit Deiner Anmeldung keinen Umsatz in Deinem Partner-Account feststellen konnten, möchten wir Dir heute mitteilen, dass wir diesen nun deaktiviert haben.

Viele Grüße,

Euer Shirtinator-Team

Einfach ohne Vorwarnung den Account deaktivieren finde ich mit Verlaub eine Sauerei. Über 500 Shirt wurden von mir in diesen 3 Monaten gestaltet. Und jetzt alle weg. Ich kann nicht mal mehr selbst etwas bestellen. Es bleibt also doch so, dass die Firma Shirtinator die neuen Partner fast dazu zwingt entweder selber etwas zu bestellen oder Freunde und Bekannte dazu zu nötigen etwas in seinem Shop zu kaufen. Wer nichts verkauft fliegt raus. Und zwar ohne Vorwarnung und ohne dass das irgendwo auf der Homepage vermerkt ist. So nicht meine Herren. Ich wollte zwar etwas bei euch kaufen, aber so auf keinen Fall. Auch werde ich keine Mail oder Ähnliches als Protest schreiben. Wer solche Geschäftmethoden an den Tag legt bekommt von mir keinen eizigen Cent. Auch werde ich über dieses Portal keine Waaren verkaufen. Ihr werdet auch an meinen Freunden und Bekannten kein Geld verdienen. Aus fertig! Ich hatte ein paar nette Idee, welche ich selber gerne als T-Shirts getragen hätte. Aber so nicht! Überlegt mal euren Umgang mit euren Partnern!

Jeder Leser muss nun selber überlegen was er unternimmt. Ich werde auf keinen Fall dort Geld ausgeben! Aus fertig!

EDIT Ende 2009:

Im Sommer wurde mein Account und mein Shop ohne Vorwarnung geschlossen. Dafür bekomme ich auf meine E-Mail Adresse aber immer noch Werbung für Sonderaktionen und Rabatte. Das ist toll. Geld AN mir wollen sie anscheinend verdienen aber kein Geld MIT mir.

11 thoughts on “Shirtinator mit neuem Uploadlimit für Vektordatein”

  1. Danke für dein Kommentar auf meinem Blog, durch den ich auf diesen Artikel gestoßen bin. Mir geht es genau so wie dir – nach gründlicher Recherche habe ich mich für Shirtinator entschieden. Doch aufgrund der von dir erwähnten AGB-Änderungen glaube ich kaum, dass ich meine Geschäftspläne mit meinem Motiv-Shop wie vorgestellt umsetzen kann. Dass es zu Verzögerungen der Freischaltung kam, kann ich bestätigen. Um meine letzten zwei Motive freizuschalten, benötigte das Shirtinator-Team 2 Wochen (anstatt 36h).

    Andere vernüngtige Alternativen gibt es jedoch kaum. Und da ist die Shirtinator-Idee mit der Umsatz-Minimal-Grenze noch “human”, da leistungsorieniert. Bei Spreadshirt muss man (ich glaube) 20 Euro pro Monat zahlen um ohne Limit Motive hochladen zu dürfen.

    Dir wünsche ich viel Erfolg, wenn du magst kannst mit ja den Link zu deinem Shirtinator-Shop verraten.

    http://motiv-shirt-kaufen.blog.de/

  2. Hm, also ich muss sagen ich finde das Motiv-Limit jetzt gar nicht so schlim. Dieses Still und Leise klammheimlich einzuführen ist natürlich eine Sauerei!

    Aber ich denke so 20 Euro pro Monat für einen Shop mit entsprechend vielen Motiven is durchaus angemessen.
    Selbst wenn man davon ausgeht, dass der Aufand (für Shirtinator) die Motive einzupflegen bereits nach dem Verkauf von mindestens einem T-Shirt pro Motiv wieder reingeholt ist , dann bedeutet das doch, dass wenn du z.B. 20 Motive in deinem Shop haben möchtest Shirtinator erst Gewinn mancht wenn du 20 T-Shirts verkauft hast! Und dann haben wir noch nicht über das Rückgaberecht usw. gesprochen…
    Ich kann gut verstehen, dass sich Shirtinator da etwas absichern will.

    Wenn ich einen Laden in der Fussgängerzone will schreibe ich ja auch nicht an die Stadt, das ich gerne einen schönen Laden hätte und wie die auf die Idee kommen mir nicht einfach ein großes Schaufenster kostenlos anzubieten sondern Miete zu verlangen. (Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber es geht um’s Prinzip!)

    Und, sorry hier so direkt zu sein, wenn du mit deiner Geschäftsidee zum T-Shirt Verkauf nicht davon ausgehst mindestens 20 T-Shirts in 3 Monaten zu verkaufen, dann solltest du dir das vieleicht nochtmal überlegen… Oder das Ganze längerfristig planen (Break-Even nach einem Jahr?).
    Die ersten T-Shirts kannst du ja erst als Qualitätsprobe und dann als Werbegeschenke oder so nutzen, Sponsor halt 5 T-Shirts für ein Gewinnspiel bei nem Feschtle oder so.

    Es ist natürlich blöd, am Anfang nicht sofort viele T-Shirts anbieten zu können, vieleicht wäre ein anderes Bezahlungsmodel besser: Upload für 5 Motive umsonst, danach 10 Euro pro Motiv? Einfach mal Shirtinator vorschlagen, etwas konstruktive Kritik hat noch nie geschadet.

  3. @ Ksana: Danke für dein Kommentar. Die Adresse meines Shops wollte ich eigentlich noch nicht veröffentlichen, da er im Moment aus kaum ernst zu nehmenden Produkten besteht, die ich hauptsächlich darum entworfen habe, um das Design zu testen.
    Als eine mögliche Alternative habe ich Shirtfriends.com entdeckt. Dort kann man ebenfalls unbegrenzt Vektormotive hochladen. Allerdings sieht der Shop im Vergleich zu Shirtinator recht unprofessionell aus. Auch ist die Kleidungsauswahl ist im Vergleich recht eingeschränkt.
    Dafür sind – was ich bis jetzt gesehen habe – die Preise kleiner.
    Ich werde jetzt mal beide auf Herz und Nieren testen.
    Sobald ich einen Shop eingerichtet habe, den man auch der Öffentlichkeit präsentieren kann, werde ich den Link hier veröffentlichen.

    @ Mori:
    Ich gebe dir nur bedingt Recht.
    Sicherlich ist das „Kontrollieren“ der Motive und das Bereitstellen der Infrastruktur eine Kostenaufwand für Shirtinator bzw. jeden dieser Shopbetreiber. Allerdings ist das meiner Meinung nach auch der Deal. Ich stelle meine Idee in Form eines Bildes zur Verfügung und die Firma verdient damit Geld. Dazu kommt noch ein kleine Provision für mich und meine Idee. Sie stellen die Manpower und Infrastruktur zur Verfügung und ich die Brainpower.
    Der Vergleich mit dem Laden in der Fussgängerzone passt da meiner Meinung nach nicht. Denn dort miete ich den Raum und was ich damit anstelle und wie ich die Miete aufbringe bleibt dann mir überlassen. Ein Geschäft, dass aber Geld mit meinen Ideen verdienen will, sollte mir eine passende und ausreichend grosse Plattform zu Verfügung stellen um meine Ideen auch gut der Öffentlichkeit zu präsentieren.
    Ein Uploadlomit von 5 Bildern kommt mir etwas wie eine Teufelskreis vor. Ich biete kaum Motive an, darum kommt keiner auf meinen Shop, ich verkaufe nichts oder zu wenig, kann nicht mehr Motive ausstellen und bekomme darum nicht mehr Kunden.
    Sicherlich bremst das den Betreiber erheblich aus, wenn er pro Tag mehrere hundert Motive kontrollieren darf, die dann keinen Umsatz bringen. Darum finde ich ein Uploadlimit von 1-2 Motiven pro Monat sinnvoll. So kann der Betreiber die Welle an Motiven überschauen und die Nutzen können trotzdem ihre Shops langsam und stetig erweitern.

    Diese Idee T-Shirts als PR-Gag oder Werbung anzubieten ist grundsätzliche eine gute Idee. Allerdings finde ich dann, dass der Betreiber des Shop seine eingenen Partner als Kunden missbraucht. Ich muss dann sozusagen meine eigenen Produkte kaufen, um damit Werbung zu machen um dann vielleicht mehr Motive hochladen zu können. Und der Shopbetreiber streicht sich dann MEIN Geld in die Tasche. Das ist nicht Sinn und Zweck der Idee. Ich will ja Sachen verkaufen. Dann kann ich auch in den Copy-Shop an der Ecke gehen. Sicherlich ist Werbung sinnvoll, aber nur wenn das Produkt das beworben wird (der Shop) auch ausreichend bestückt ist. Der Shopbetreiber soll mit mir als Partner zusammen Geld verdienen und nicht an mir Geld verdienen.

    Du hast den Break-Even Point angesprochen. Da der Shop ja eigentlich umsonst ist, gibt es keinen Break-Even Point. Dennoch war mein Plan, dass mein Shop über circa 1 Jahr beworben wird und dann erst Gewinn abwirft. Die ersten Monate wären sicherlich Durststrecken gewesen. Denn bei einem Uploadlimit von fünf Bildern, müssen diese fünf Bilder von Anfang an einschlagen wie eine Bombe, damit ich mehr hochladen kann. Wie wahrscheinlich ist das?
    Jeder Laden muss langsam anlaufen. Aber er sollte trotzdem von Anfang an seinen Kunden ein gutes Sortiment anbieten. Sonst hat der Laden den Kunden das letzte Mal gesehen.

    Und noch was zum PR-Gag bzw. der von dir angesprochenen Verlosung. Es müssen 5 T-Shirts pro Monat auf einen Zeitraum von 3 Monaten gekauft werden. Ich muss also 15 T-Shirts in 3 Monaten verkaufen. Das heisst, dass jedes Motiv 3 Mal verkauft werden muss. Wenn ich aber 10 Motive anbieten kann, dann wird vielleicht ein Motiv 3 Mal gekauft und die anderen 1-2 Mal. Dann verteilen sich die benötigten Verkäufe auf mehrere Motive. Auch um den nötigen Umsatz zu erwirtschaften müsste ich selber 300 Euro (15 X 20 Euro) investieren. Tut mir Leid, soviel Geld habe ich auch nicht locker. Nur um dann doch nicht so erfolgreich zu sein wie ich es mir vorstelle.

  4. Sorry, da denke ich irgendwie in anderen Dimensionen 😉
    Angenommen du investierst 400 Euro in 3 Monaten (T-Shirts, Domains, sonstiges) und verdienst je T-Shirt 5 Euro, dann musst du im Rest des Jahres 80 T-Shirts verkauft haben, also im Schnitt 9 pro Monat, um auf Null rauszukommen. Das sollte doch zu machen sein…
    Fuer einen Verein, Fanclub oder so sind die 5 Motive ja auch ganz ausreichend und vermutlich auch lukrativer, denn wenn du erfolgreich wirst mit deinem Shop dann laesst du dir deine T-Shirts eh bald selber drucken.
    Naja, ich denke halt die wollen eine Huerde damit nicht jeder Idiot jede Menge Motive hochlaedt und dann nix verkauft, das waere mir naemlich auch zu bloed. Und das das mit Aufwand verbunden ist zeigen ja die Verzoegerungen zu denen es gekommen ist.
    Mich wuerde mal interessieren, wie viel die pro T-Shirt verdienen.
    Egal, ich wuensch dir jedenfalls viel Glueck und Erfolg mit deinem Shop!

  5. @ Mori:
    Teilweise hast du schon recht. Allerdings sehe ich die 400 Euro Investition nicht als Option für mich, denn dann kann ich auch im Keller ein Lager einrichten und meine Sachen über E-Bay verkaufen. Dann bekomme ich nämlich den ganzen Gewinn. Dann mache einen halb-professionellen Versand-Shop auf und spare mir den Umweg über den Internetpartner. Aber diese Shops sind ja genau dafür da, dass man das nicht machen muss.
    Deine Idee ist prinzipiell richtig und nicht schlecht. Allerdings geht das schon in Richtung Firmengründung. Und das ist mir im Moment ganz klar zu viel Zeit, Arbeit und Geld.

    Abschliessend denke ich halt, dass die Firma „nur“ gute und lukrative Shops im Programm haben will. Was ja irgendwie verständlich ist. Eben wie du gesagt hast: „damit nicht jeder Idiot jede Menge Motive hochlaedt und dann nix verkauft.“ Allerdings kann ich es mir nicht vorstellen, dass ich auf „normalem“ Weg mit fünf Motiven auf das Niveau eines lukrativen Shops komme. Ich werde also gezwungen über „Hintertüren“, wie z.B. die oben erwähnten PR-Gags, meinen Shop durch mein eigenes Geld zu finanzieren. Und damit verdienen die wieder Geld – mein Geld. Somit bin ich wenn ich Pech habe mein eigener Kunde. Und das geht in einem Geschäft nie gut.
    Man sollte mehr Spielraum bei den Motiven haben, damit man mit seinem Shop auch ohne „Hintertüren“ einen Marke bzw. ein Image kreieren kann, dass dann wiederum für Umsatz sorgt. Zehn Motive mit 1-2 Motiven pro Monat als Erweiterung denke ich sollten es schon sein.

  6. Im Grunde genommen haßt Du recht, der unbegrenzte Motivupload war immer ein entscheidendes Argument wenn es für zukünftige Shopbetreiber um die Wahl des Anbieters ging. Leider mußte auch Shirtinator einsehen, das es nur durch eine Uploadbegrenzung möglich ist die echten, guten Motive von anderen Partnern, schnell zu bearbeiten und freizuschalten.

    Deine Aussage “Damit wurde meine Geschäftsidee quasi torpediert” finde ich jedoch mehr als überzogen.

    Ein guter und erfolgreicher Shirtshop läuft auch gänzlich ohne Motive. Ich konnte diese Woche meinen 5.000 Shirtinator-Sale verbuchen ( Artikel ) und habe in meiner vierjährigen Shirtlaufbahn noch nicht ein einziges eigenes Motiv hochgeladen.

    Der Erfolg oder Misserfolg eines Shirtshops misst sich an ganz anderen Faktoren.

  7. @ Spreadinator:

    Danke für dein Kommentar als Profi auf dem Gebiet.
    Das Argument mit den echten und guten Motiven verstehe ich. Niemand hat etwas zu verschenken, schon gar keine Arbeitszeit. Und ob die Aussage „torpediert“ überzogen ist, will ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Mit ein paar Tagen Abstand muss ich selber zugeben, dass ich eher von Tatsache enttäuscht war, dass ich bereits Geld ausgegeben habe, das sich dann als Fehlinvestition herausgestellt hat. Auch wenn es nur ein kleiner Betrag war – Geld ist nun mal Geld. Vor allem für Studenten. Dazu kommt noch das Gefühl kurz vor dem Start ausgebremst worden zu sein. Was zum grössten Teil wohl eher mein Ego angegriffen hat, als meine „Geschäftsidee“.

    Zum anderen war es mein Plan solche Motive/Sprüche anzubieten, die auf dem deutschen Markt noch nicht erhältlich sind. Dazu hätte ich eben eigene Motive benötigt. Auch aus dem Grund, da ich nicht einfach nur per Designer einen Spruch „draufschreiben“ wollte. Ich persönlich bin ein Visualiser. Ein einfacher Satz auf einem T-Shirt würde ich nie im Katalog/Internet bestellen. Das macht mir der Copy-Shop um die Ecke billiger.
    Sicherlich kann an dieser Stelle sagen, dass es egal ist was dem Betreiber gefällt. Der Kunde muss es kaufen und für den Kunden produziert man schlussendlich.

    Du hast vielleicht Recht. Erfolg hängt nicht von eigenen Motiven ab. Das kann ich nicht beurteilen. Dafür bin ich noch zu neu auf dem Gebiet. Darum muss ich deine Aussage so stehen lassen.

  8. Hallo,

    mittlerweile sind ja einige Jahre verstrichen. Spreadshirt ist – meiner Meinung nach – derzeit der beste Anbieter im deutschsprachigen Raum und man kann Europaweit seine Motive anbieten. Der Service ist relativ schnell, die Motive werden oft schnell bearbeitet. Es gibt dazu sogar eine Art Automatiesierung. Ein Upload-Limit gibt es nicht mehr. Und alle Funktionen, die vorher nur Premium-Partnern freigeschaltet waren, können nun alle nutzen. Und das alles kostenlos!
    Dafür sind die Anforderungen für den Marktplatz “verbessert” worden. Also muss man auch qualitativ gute T-Shirt-Motive liefern, was ich für sehr gerechtfertigt halte, wenn man mal sieht, was manche für Pixel-Schrott anbieten wollen. Außerdem gibt es eine rechtliche Prüfung (Copyright), die manchmal etwas streng ausfallen kann, aber doch wegen der strikten (Marken-)Rechstlage in Deutschland, gemacht werden muss. So werden quasi Motive, die von Anderen bzw. aus dem Internet geklaut sind, abgelehnt, insofern es keine Vereinbarung mit dem eigentlichen Urheber gibt. Und das finde ich fair!

    1. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es auch einen Ableger in Nord- und Südamerika gibt. Asien soll wohl auch mal kommen. Somit kann man seine Motive weltweit anbieten!

      1. Hallo hardwear,
        besten Dank für das Update.
        Richtig, der Artikel ist bereits etwas in die Jahre gekommen und ich habe mich danach auch nicht mehr um das Thema gekümmert.

        Werde wohl mal wieder dort vorbeischauen.
        Mal schauen, ob mein Account noch funktioniert 🙂

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