5 Tipps für Sparfüchse, um kostenpflichtige Smartphone-Apps gratis abzustauben

5 Tipps für Sparfüchse, um kostenpflichtige Smartphone-Apps gratis abzustauben

Manchmal ist kostenlos eben doch nicht wirklich kostenlos. Zu oft bezahlen wir soziale Netzwerke, Messenger und andere Smartphone-Apps mit unseren Daten oder die Dienste werden mit Werbung zugemüllt. Und auch wenn die meisten kostenpflichtigen Apps bei unter 5,- Euro liegen, kann es sein, dass manche Android-Nutzer aus diversen Gründen kein Geld für kostenpflichtige Apps ausgeben wollen oder können. Sei es, weil man keine der erforderlichen Bezahlmethoden besitzt, weil man Angst vor Betrug hat oder aus einem anderen Grund keine Apps kaufen will. Hier sind fünf Tipps, wie man günstig oder sogar komplett kostenlos kostenpflichtige Smartphone-Apps ergattern kann.

1. Die Google Umfrage-App: Guthaben mit Umfragen verdienen

Google Umfrage App - Screenshot

Mit der „Google Umfrage-App“ können Android-Nutzer ganz einfach Guthaben für GooglePlay abstauben. Alles was man dafür tun muss, sind hin und wieder Umfragen beantworten. Pro Teilnahme winken nach Angabe von Google zwischen 0 und 80 Cent, wobei null Cent und 80 Cent zugegebenermaßen extrem selten bis nie vorkommen. Nutzer, die also kein Geld für Android-Apps (Guthaben gilt natürlich auch für andere Dinge aus GooglePlay) ausgeben wollen, können sich so Stück für Stück etwas dazuverdienen. Zugegen, es dauert erstens etwas lange, da jede Umfrage nur wenige Tage gültig ist und es nicht jede Woche eine Umfrage gibt und zweitens werden die Antworten natürlich dem Google-Konto hinzugefügt, so dass das Werbeprofil des Nutzers noch mehr geschärft wird. Es besteht jedoch die Option jede Umfrage/Frage mit „darauf möchte ich nicht antworten“ zu beantworten. Teilweise gibt es dann trotzdem Geld für die Teilnahme. Das muss jeder für sich selber testen. In wie weit dieses “nicht antworten” dann gespeichert wird und das Erscheinen von zukünftigen Umfragen beeinflusst, ist unbekannt.

Persönliche Anmerkung:
Ich konnte mit 200 Umfragen in rund fünf Jahren 36,79 Euro “verdienen”. Andere Beispiele sprechen von 72/14,28€, 434/86,33€, 474/96,69€, 380/72,11€, 470/102,68€ und 192/35,24€. Im Durchschnitt also knapp 20 Cent pro Umfrage. Wie man genau die Anzahl der Umfragen pushen kann, ist offiziell nicht bekannt. Einige Quellen sprechen davon, öfters die App zu öffnen, andere davon, das GPS zu aktivieren oder allgemein mehr unterwegs zu sein, da der Verdacht nahe liegt, dass Umfragen auf Grund der GPS-Ortung ausgespielt werden.

Das Guthaben kann natürlich nicht ausgezahlt werden und es scheint Gerüchten zur Folge auch abzulaufen. Man sollte also nicht auf immer und ewig das Guthaben anhäufen.

Achtung: Bei den Recherchen zu diesem Beitrag kam heraus, dass es doch einige weitere Umfrage-Apps gibt. Leider sprechen die Kommentare in GooglePlay aber Bände. Keine dieser Apps wirkt seriös. Da die “Google Umfrage-App” direkt von Google kommt, ist hier die Sicherheit doch deutlich höher. Das Guthaben wird direkt in der App angezeigt. Wie die App genau funktioniert, findet ihr hier.

2. Die App „AppSales“: Preisalarm für die Lieblings-Apps

Die kostenlose App „AppSales“ ist ein Tipp für alle Sparfüchse und Rabattjäger. Die Funktionsweise ist relativ einfach erklärt. Die App sammelt Preisinfos und informiert bei Preisstürzen und Sonderaktionen in GooglePlay. Da Programmierer immer mal wieder Apps für Promo-Aktionen kurzzeitig gratis oder mit Rabatt herausgeben, kann die App sehr gut beim Sparen helfen. Wichtig: Es scheinen nicht alle Apps aus GooglePlay in der App zu erscheinen. Hier muss man sich etwas umschauen und die App etwas kennen lernen. Finanziert wird die App mit Werbebannern.

Zusatztipp:
Wenn man seine Lieblings-Apps zu den Favoriten hinzufügt, bekommt man eine gezielte Meldung, sobald eine der Apps im Preis fällt und kann dann gratis oder zumindest günstig zuschlagen. In Kombination mit der “Google Umfrage-App” kann man so auf jeden Fall das eine oder andere Schnäppchen ergattern.

3. Familienbibliothek: Eine App für die ganze Familie

Android (und auch iOS) bieten sogenannte Familienbibliotheken an. Darin können Apps vom “Familien-Administrator” einmal gekauft werden und stehen dann der ganzen Familie kostenlos zur Verfügung. Damit erhalten die anderen Familienmitglieder kostenpflichtige Apps theoretisch gratis. Es gelten natürlich immer die AGB und die Google-Konten müssen in der Familienbibliothek verknüpft sein.

4. Guthaben.de:

Zugegeben: Guthaben.de ist eigentlich kein Spartipp im klassischen Sinn. Der Vorteil von Guthaben.de sind jedoch niedrigere bzw. kleinere Guthabenkarten für GooglePlay. Denn während die Guthaben-Voucher im Supermarkt oder z. B. auf Amazon und Co. erst ab 15 Euro aufwärts losgehen, können auf Guthaben.de bereits Voucher ab 5,- Euro gekauft und per E-Mail versendet werden.
Zusätzlich stehen mit Sofortüberweisung, Giropay, Überweisung, EPS Online Überweisung, Maestro, Mastercard, Visa und AMEX deutlich mehr Bezahlmethoden zur Verfügung, als in GooglePlay direkt.

Zusatztipp:
Gerade die 5,- Euro Gutscheine eignen sich sehr gut zum Verschenken einer einzelnen Android-App, ohne dass groß überlegt werden muss, was mit dem Restguthaben anzustellen ist.

5. Klassische Voucher im Sonderangebot

Auch klassische Voucher bzw. Guthabenkarten sind eigentlich kein Spartipp. Ab und an gibt es jedoch Rabattaktionen von Discountern wie z. B. Real, Rewe, Penny oder im Media Markt, bei denen GooglePlay-Guthabenkarten mit 20% Rabatt verkauft werden. So lassen sich je nach Höhe der Guthabenkarte ein paar Euro – oder umgerechnet eine App – sparen. Manchmal – und das muss fairerweise gesagt werden – gilt der Rabatt nur für weitere Produkte aus dem Supermarkt oder Payback-Punkte. Im Worst-Case-Szenario bekommt man dann halt 500g Hackfleisch kostenlos. Hier muss genau auf die Formulierung des Angebots geachtet werden.

 

Ihr habt weitere legale Spar-Tipps oder kennt Apps, die beim Sparen helfen? Dann postet diese in den Kommentaren.

 


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Ralf Bachmann

Aktuell: Content Marketing & PR Manager Ausgebildeter Journalist, PR-Berater & Projektmanager mit Faible Content-Marketing, Social Media, Unternehmenskommunikation, Digitalisierung, Collaboration-Tools und alles rund um "Web 2.0".

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