Vorschaubilder in sozialen Netzwerken reparieren

Vorschaubilder in sozialen Netzwerken reparieren

Snack Content: Manchmal kommt es vor, dass Vorschaubilder für Website-Links in sozialen Netzwerken nicht richtig angezeigt werden. Oft liegt das daran, dass das jeweilige Netzwerk noch alte Vorschaubilder in der Datenbank hat. Es gibt jedoch Möglichkeiten die sozialen Netzwerke dazu zu “zwingen”, die URL und damit auch das jeweilige Vorschaubild neu in die Datenbank einzulesen. Facebook, Twitter und LinkedIn stellen hierfür sogar eigene Tools zur Verfügung. Für Xing muss man dagegen etwas tiefer in die Trickkiste greifen.

 

Wichtig: Die beschriebenen Tool können verständlicherweise nur dann zum Erfolg führen, wenn die Quelle auch das richtige Vorschaubild im Quellcode ausgibt.

 

Facebook:

Das wohl geläufigste Tool um URLs neu einlesen zu lassen ist der “Facebook Debugger.” Unter https://developers.facebook.com/tools/debug/ kann die jeweilige URL per Copy&Paste eingefügt und neu eingelesen werden.
Zwei wichtige Hinweise:
a.) Man muss für den Debugger mit seinem privaten Profil eingeloggt sein.
b.) Nach dem Überprüfen der URL per Klick auf “Fehlerbehebung” wird in der ersten Zeile das Datum der letzten Datenbankaktualisierung angezeigt. Mit Klick auf “Erneut scrapen” wird die URL neu geprüft und eingelesen.

Facebook Debugger

 

Twitter:

Auch Twitter hat mit dem “Card Validator” ein vergleichbares Tool. Unter https://cards-dev.twitter.com/validator kann jede URL geprüft und neu eingelesen werden. Vorteil ist, dass mit Klick auf “Preview card” das Einlesen der URL direkt gestartet wird.

Twitter Card validator

LinkedIn:

Das Tool von LinkedIn hört auf den etwas lustigen Namen “Post Inspector” und ist unter https://www.linkedin.com/post-inspector/ zu erreichen. Auch hier ist die Vorgehensweise denkbar einfach. Durch einen Klick auf “Inspect” wird die URL neu eingelesen und alle in der Datenbank enthaltenen Daten aufgelistet.

Linkedin Inspector

Xing:

Bei Xing ist es leider nicht so einfach, da hier ein Tool fehlt. In einigen Fällen hat es funktioniert, nach dem Update der Quelle durch das Hinzufügen einer Raute am Ende der URL Xing vorzugaukeln, dass es sich dabei um eine neue URL handelt.

Trick:
https://www.ralfbachmann.de/
wird dann https://www.ralfbachmann.de/#1
oder https://www.ralfbachmann.de/#[Datum]

Dieser Trick funktioniert auch bei URL-Shortenern wie z. B. Bitly.


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Ralf Bachmann

Aktuell: Content Marketing & PR ManagerAusgebildeter Journalist, PR-Berater & Projektmanager mit Faible Content-Marketing, Social Media, Unternehmenskommunikation, Digitalisierung, Collaboration-Tools und alles rund um "Web 2.0".

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