Mobilität 2.0 – Trend oder Sackgasse

Carsharing und Mitfahrgelegenheiten per Smartphone sind zwei Ideen, die gute Chance haben 2011 richtig durch zu starten. Projekte wie z.B. flinc und Open-Ride haben gezeigt, dass mehrere Firmen und Gruppen die Zeichen erkannt haben. Mobilität wird in unserer schnelllebigen und globalisierten Welt immer wichtiger. Gleichzeit steigen aber gerade in Deutschland und Europa die Mobilitätskosten immer schneller. Sowohl Benzinpreise wie auch Zug- und Flugtickets werden immer teurer. Während das Auto immer mehr seine Bedeutung als Statussymbol verliert, steigt die Smartphonedichte – für 2011 und 2012 werden nochmals deutlich höhere Verkaufszahlen erwartet – in der Bundesrepublik.

Gewinn für den Nutzer:
Die Rechnung ist einfach. Der Nutzer bezahle nur für die Zeit oder die Strecke, die er zurücklegt bzw. die Zeit, die er dafür benötigt. Benutze er weder ein Auto noch eine Dienstleistung fallen keine Kosten an und er spare Geld. Am Ende eines Abrechnungszeitraums dürfen die Nutzungskosten die regulären Kosten eines eigenen Autos nicht übersteigen. Wer also Zug, Bus, Carsharingprogramme und Mitfahrer-Apps nutzen will und sich damit den Luxus der Mobilität erhalten möchte, aber gleichzeitig nicht die Last und die Kosten eines eigenen Autos tragen will, für den rechnen sich diese Systeme. Stimmen sowohl die psychologischen wie auch die wirtschaftlichen und technischen Faktoren, werden die Programme angenommen. Ausschlaggebend sind neben den Kosten aber auch immer die Auto- bzw. Nutzerdichte. Finde der angemeldete Nutzer keine Carsharing-Autos in nützlicher Entfernung oder eine Mitfahrgelegenheit in nützlicher Zeit scheitern die Modelle. Entscheidend ist also bereits zu Beginn die kritische Masse.

Carsharing mit den eigenen Autos:
Daimler hat mit Car2gether (Interview und App-Bericht ist in Planung) ebenfalls eine App für Mitfahrgelegenheiten auf den Markt gebracht. Der Clou dabei ist, dass das Partnerprojekt Car2Go gleichzeitig 200 Smarts (100 weitere sollen folgen) als Mietautos mit zeitbasierter Abrechnung anbietet. Der Nutzer kann per App einen Smart reservieren und bezahlt diesen nach Minuten. Gleichzeitig kann er einen Mitfahrer (Smarts sind leider nur 2-Sitzer) suchen, mit dem er die Kosten teilen kann.
Gerade für Grossstädte in denen neben den Kauf- und Unterhaltskosten auch Mietkosten für einen Parkplatz hinzukommen, können sich solche Modelle schnell rechnen.

Trend oder Sackgasse?:
Ausschlaggebend für alle Ideen und Modelle ist jedoch die Flexibilität der Nutzer. Der Luxus eines Privatautos und die ständige Verfügbarkeit gehen verloren. Ein Carsharing-Auto mit dem der Nutzer zu einem Termin oder zum Einkaufen gefahren ist, kann nach dem Termin verschwunden sein. Der Nutzer muss sich eine alternative Fahrgelegenheit suchen. Entweder er ruft ein Taxi, fährt mit der S-Bahn oder dem Bus. Entscheidend ist die Flexibilität. Nur wenn der Nutzer bereit ist innerhalb von ein paar Minuten eine andere Möglichkeit zu finden um seinen Rückweg zu meistern, werden sich die Systeme durchsetzen. Wer im Vorort oder auf dem Land ohne Busverbindung strandet, weil sein Carsharing-Auto oder seine Mitfahrgelegenheit weg ist, wird es sich zwei Mal überlegen diesen Weg ohne eigenes Auto zurück zu legen.

Eure Meinung?:
Würdet ihr die Sicherheit, Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit eines eigenen Autos gegen eine günstigere Mitfahrgelegenheit oder ein Carsharing-System tauschen? Glaubt ihr, dass diese Systeme überhaupt eine Zukunft haben?

Im Rahmen der Recherche um das Thema Mobilität 2.0 sind auf diesem Blog in den nächsten Wochen weitere Interviews und App-Berichte in Planung.


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UPDATE 10.1.2011:
Wer will, kann auch das Auto von seinem Nachbar mieten. Mit Tamyca besteht die Möglichkeit, sein Privatauto zum Vermieten freizugeben. Durch Zusatzversicherungen, Abgabeprotokolle und Registrierung soll sichergestellt werden, dass alls mit rechten Dinge zugeht. Auch wenn vielleicht viele Eigentümer Probleme damit hätten, ihr Auto komplett zu verleihen, ist die Idee recht interessant. Gerade da man sich vielleicht in einem Dorf oder einer Wohnsiedlung die Autos teilen könnte. So zusagen eine lokale Autovermietung bzw. eine lokale Car-Sharing Idee.


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Bätschman

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14 thoughts to “Mobilität 2.0 – Trend oder Sackgasse”

  1. Hallo,

    klar werden sich diese Systeme durchsetzen.
    Wobei ich den Innovationscharakter aber nicht teile. Carsharing gibt es schon seit Jahrzehnten. Das einzige was sich nun verändert – oder zumindest in den Medien so geschildert wird, ist die Tatsache, dass Carsharing-Unternehmen professioneller werden.
    Dies wiederum hat aber auch damit zu tun, dass diese Unternehmen durch mehr Kunden auch einfach mehr Möglichkeiten haben.
    Man bedenke, dass die größten Unternehmen in Deutschland nicht Daimler oder die Bahn mit ihren Millionenbudgets sind, sondern Mittelständische Unternehmen, die sich jenseits von den Budgetmöglichkeiten großer Konzerne bewegen.
    Jede Investition ist damit auch immer ein Risiko – klar.. .Daimler stellt mal ebend in Hamburg 200 Smarts oder waren 2000 😉 hin.. das geht im Mittelstand aber nicht. Da ist es nicht möglich mal ebend hunderttausende Verlust zu machen.

    Gleiches ist im Bereich des “Mitfahrens” zu sehen. Gut – Smartphones erleichtern das, aber mit den Plattformen mitfahrgelegenheit.de oder der Mitfahrzentrale gibt es auch schon seit Jahrzehnten zuverlässige Plattformen. Auch hier fehlt die richtige Innovationscharakter.

    Daimler tut mit car2go und car2ride so, als hätten sie den Stein der weisen gefunden – dabei gibt es beides schon.

    Einzig die Wandlung des Autos zum Transport- und nicht Imagemittel ist das wirklich neue. Menschen scheinen das Auto emotionsloser zu sehen – das ist gut für Umwelt und den Menschen selbst.
    Die Autokonzerne versuchen auf Teufel komm raus noch immer zu vermitteln, dass ein 5er BMW einem zu einem besseren und wichtigeren Menschen macht. Glücklicherweise fallen darauf immer weniger herein.

    Vielleicht gibt es in Zukunft zwei Gruppen – die einen, denen das Auto als Transportmittel reicht und die kein Nerv auf Winterreifen, TÜV und Werkstätten haben und die anderen, die Unsummen ins Tuning stecken und ihren Wert als Mensch vom Wert der Autoteile abhängig machen.

  2. @molokko Zitat: “Wobei ich den Innovationscharakter aber nicht teile.”

    Es stellt sich natürlich die Frage, in wie weit hier wirklich Innovation betrieben werden kann. Die Grundidee ist, dass sich fremde Leute ein Auto teilen. Bis her musste man das entweder über die Car-Sharing-Zentrale oder ein Forum wie Mitfahrzentrale.de “managen”. Daimler verbindet diese 2 Ansatzpunkte, in dem sie sowohl das Auto wie auch das Forum (App) für die Mitfahrersuche stellen.

    Ich denke die Neuerung liegt klar in der schnelleren und serverseitigen Vermittlung der Nutzer untereinander. Man tippt seine Daten ein und den Rest übernimmt der Computer (das App). Man muss keine eigene Suchleistung mehr erbringen. Die Vermittlung wird schneller, einfacher und genauer. Dies ist der grosse Vorteil aller dieser Systeme.

    Wenn dann später die Navigations-App mit ins Spiel kommt, wird die gesamte Sache sicherlich noch interessanter.

  3. natürlich könnte man den Standpunkt vertreten, dass Buschtrommeln und Mobiltelefone im Prinzip das selbe seien und den Innovationscharakter verneinen. Das wäre allerdings eine sehr grobe Sicht. In Wahrheit sind es genau die Details, die den entscheidenden Unterschied bewirken. So auch bei Mitfahrzenrale und Ridesharing-Systemen. Während Mitfahrzentralen in jeder Hinsicht umständlich und zeitaufwändig sind, bestechen Ridesharing-Systeme wie flinc durch ihre spontane Verfügbarkeit. Ich spare mir hier Details, aber jeder, der wie ich Mitfahrzentrale.de oder Mitfahrgelegenheit.de aktuell benutzt, wird das bestätigen können.

    Noch etwas anders stört mich bei der Diskussion. Es werden immer wieder unterschiedliche Begriffe und Konzepte durcheinander geworfen, was zu pauschalen und nicht zutreffenden Aussagen führt. Carsharing und Ridesharing haben ausser “sharing” nichts, aber auch gar nichts gemein.
    Carsharing ist ein über 40 Jahre altes Konzept und bewirkt im Endeffekt nur, dass sich Wenigfahrer ein physisches Auto teilen. Aber erstens stellen Gelegenheitsfahrer sowieso nicht das Verkehrsproblem der heutigen Zeit dar. Und zweitens verringert Carsharing in keinster Weise den “Füllgrad” von PKWs und löst damit auch nicht die drängendsten Verkehrsprobleme, nämlich Umweltverschmutzung, Verkehrsüberlastung und Resourcenverschwendung. Ganz anders Ridesharing-Systeme. Sie sind geradezu gezwungen, Vielfahrer zu adressieren, um in die Gänge zu kommen. Erst mit der Verfügbarkeit bekommt man auch die Spontanität geschenkt! Wer aber sind die Vielfahrer? Offensichtlich benötigt man keine Marktanalysen, um das Millionenheer der Berufspendler als solche zu identifizieren. Will ich die aber ansprechen, kommt es wiederum auf entscheidende “Details” bzgl. Vorteil, Benutzbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit an. Dazu zähle ich finanzielle Vorteile für alle Beteiligten, eine integrierte gemeinsame Navigation, ein automatisches Abrechnungsystem, ein einfaches aber effizientes Bewertungssystem, Profil-Einstellungen für persönliche wie auch zeitliche Anforderungen, hohe Verfügbarkeit und nicht zuletzt persönliche Sicherheit.
    Von allen Ridesharing-Systemen, die ich kenne, ist flinc hier am weitesten gediehen, hat wohl aber noch einen weiten Weg vor sich…

  4. Ich habe das bei mir selbst auch erlebt. Es ist nicht einfach so, dass man
    eine Idee hat und die hinschreibt oder gar in ein fertiges System gießt.
    Es ist eher eine Art allmähliche Bewusstseinwerdung über die wahre Bedeutung, die genaue Funktionsweise, die richtige Zielgruppe, aber auch die Unterschiede zu ähnlichen (oder scheinbar ähnlichen) Konzepten wie Carsharing oder Mitfahrzentralen. Insofern freut es mich zu sehen, dass
    bei Flinc viel im Fluss ist. Ich glaube, eine der Hauptaufgaben wird es noch sein, den Rest der Welt hier gedanklich mitzunehmen. Über Radio, Fernsehen, Internet muss die frohe Botschaft dann massiv verteilt werden 😎

  5. Sorry,

    aber das ist falsch:

    “Und zweitens verringert Carsharing in keinster Weise den “Füllgrad” von PKWs und löst damit auch nicht die drängendsten Verkehrsprobleme, nämlich Umweltverschmutzung, Verkehrsüberlastung und Resourcenverschwendung.”

    Durch CarSharing verringert sich die Zahl der Auto auf den Strassen und Parkplätzen. Denn, wenn jeder Gelegenheitsfahrer sich dann ein Auto holt, wenn er es braucht, kauft er keines. Außerdem und DAS ist auch die Grundidee des CarSharings nutzt dieser Mensch vor allem ANDERE Verkehrssysteme, die eine wesentlich besser Ökobilanz haben. Wie Fahrrad oder ÖPNV.

    Tatsächlich kann man fragen ob nich RIDESHARING gerade die obigen Probleme nciht weiterhin bestehen lässt, denn tatsächlich gibt es bereits RIDESHARING…. in Form von BUS und BAHN. Dort teilen sich auch mehrere Menschen ein Transportmittel – sogar nach Fahrplan, was die Sache eigentlich sehr berechenbar macht und damit auch ohne Smartphone seit zig Jahrzehnten gut funktioniert.

    Von daher ist RIDESHARING ungefähr so innovativ wie ein Vollkornbrot.

  6. gegen ÖPNV ist prinzipiell auch nichts zu sagen, ausser dass es offensichtlich für ca. 20 Mio. Auto-fahrende Pendler nicht funktioniert.
    Genau hier setzt Dynamic Ridesharing an. Der Anspruch ist, im optimalen Fall bis zur Hälfte dieser Fahrzeuge von der Strasse zu bringen. Das ist eine völlig andere Liga wie Carsharing. Nehmen wir beispielsweise München. Hier teilen sich bei Stattauto ca. 9200 Teilnehmer 350 Fahrzeuge. Dabei handelt es sich offensichtlich um Gelegenheitsfahrer, die überwiegend mit dem ÖPNV unterwegs sind. Aber wie ich oben schon ausgeführt habe, sind die doch gar nicht Teil des Problems, sondern die anderen 417000 Pendler, die täglich von außerhalb in München unterwegs sind! Und ich widerspreche der Aussage, dass Carsharing die Anzahl Autos auf den Strassen verringern würde. Das ist ein Trugschluss!

  7. Vielen Dank für das Update! Wünsche flinc gnaz vie Erfolg. Es ist ein tolles Team mit einem super Spirit und einer der ganz großen Mobilitätsideen dieser Jahre. Wie schon betont wurde: Buschtrommeln und Smartphones sind zwei paar Schuhe 😉 Technik wird das teilen unter Privaten (“peer-to-peer”) immer attraktiver machen. LG!

  8. 1) Ist das nicht alter Wein in neuen Schläuchen? Die Idee gibt es doch schon seit über 40 Jahren. Es kann sich ja nur kaum mehr einer an die ganzen Mitfahrzentralen am Bahnhof erinnern. Zudem gibt es ja bereits andere Anbieter wie MFG oder MFZ die sehr gut funktionieren und für mich persönlich reicht das völlig aus. Ansonsten könnte ich mir meine Distanzbeziehung gar nicht finanzieren. 😉 Mache das bereits seit mehr als 7 Jahren und verfolge jede Entwicklung auf diesem Markt.
    2) OpenX ist meines Wissens als Projekt bereits eingestellt und wird nicht weiterentwickelt. Das ist man von Forschungsprojekten ja auch nicht anders gewöhnt.
    3) Ich habe mir flinc einmal angeschaut und das ist alles ganz nett. Aber soviel Schnickschnack brauche ich gar nicht. Das ist bei mitfahrgelegenheit.de auch bereits das Problem. Immer neue Funktionen immer neues Tamtam, das brauch ich alles nicht. Ich will nur günstig von A nach B und mehr und nicht weniger. flinc sieht mir wahnsinnig kompliziert aus. Und: auf wieviel netzwerken soll ich mich denn noch vernetzen? XING, facebook, studivz, lokalisten usw usw. jetzt auch noch auf flinc. ne, sorry das brauch ich nicht. nur weil ein kumpel von mir einen kumpel hat heisst das noch lange nicht dass er mich sicher von A nach B bringt.

  9. Hallo Roland,

    zu 1) wie oben in den Kommentaren beschrieben ist die Idee der Mitfahrervermittlung sicherlich nicht neu. Egal ob das schwarze Brett an der Uni, ein Homepage, ein Forum, eine Datenbank (MFZ) oder flinc, die Idee ist Leute untereinander zu vermitteln. Die Frage ist nur, wie man das technisch macht und welche Zielgruppe man hat. Ein schwarzes Brett ist sicherlich nur für die Personen, die dort vorbeilaufen. Die MFZ (o.ä. Angebote) sind auf längere Fahrten und mit etwas mehr Vorlaufzeit ausgelegt. Flinc will sich auf spontane Kurzstrecken innerhalb einer Stadt konzentrieren. Sicherlich gehen auch längere Strecken mit flinc. Aber bei Innerortsfahrten scheitert z.B. die MFZ. Ich kann also ganz schlecht zur Uni, zur Arbeit oder zum Supermarkt mit der MFZ fahren. Das geht aber mit flinc. Dazu kommt der Luxus, dass ich eine Navigationsanbindung habe und die Vermittlung komplett per App oder Homepage erfolgt. Ich muss mich nicht per Telefon oder E-Mail mit der Personen “unterhalten”. 1-2 Klicks und die Fahrt ist angenommen oder abgelehnt. Der Computer/Server sucht mir die Fahrer und Mitfahrer selber aus. Long story short: flinc ist meiner Meinung nach natürlich eine Mitfahrervermittlung, konzentriert sich aber auf andere Fahrten und bietet mir einen technischen Luxus, welches ich bei anderen Apps/Systemen nicht habe.
    zu 2) Open-Ride ist der Gerüchteküche nach eingestellt. Ich bleibe jedoch am Ball und werde berichten was es Neues gibt.
    zu 3) Die Netzwerk Idee ist nur am Anfang so bei flinc. Ich war zunächst auch eher skeptisch. Im Moment läuft noch der Test. Später werden dann alle Fahrten/Fahrer/Mitfahrer angezeigt. Man braucht keine “Freunde” mehr. Zum Thema “Schnickschnack” stimme ich dir zu. Weniger ist oft mehr. Allerdings hält es sich bei flinc noch im Rahmen. Start, Ziel, Zeit und Geld sind ja Minimumangaben ohne die es nicht geht. Das Automodell ist Zusatz. Mehr muss man nicht angeben. Meiner Meinung nach ist das absolut ok und kein “Schnickschnack”. Es sind genau die gleichen Angaben wie bei MFZ.

    Ich kann dir gerne eine Invite schicken, wenn du noch keine hast. Dann kannst du dir selber ein Bild machen.

    schöne Grüße
    Bätschmann

  10. Das Interesse an Fahrgemeinschaften aufgrund der inflationären Spritpreise auch in Zukunft anziehen. Die breite Masse an Studierenden und Berufstätigen Menschen kann sich eine Tankfüllung für Ihr Auto (wenn eins vorhanden ist) einfach nicht mehr leisten.
    So wird geteilt und alle Seiten profitieren davon.
    Als Fahrer/in hat man auf einer Mitfahrgelegenheit die alleinige Verantwortung für die Fahrsicherheit, aus persönlicher Erfahrung können lange Strecken sehr ermüdend sein und Mitfahrer/innen legen gerne den Kurzschlaf ein während man selber wach bleibt hinter dem Steuer.
    Ebenfalls hat das BKA gerade eine Warnung bzgl. Schleuser Geschäften auf Fahrgemeinschaften veröffentlicht.
    Car Sharing ist für mich persönlich keine Alternative und gerade in alternativen Städten wie Berlin ist das Auto generell als unkool angesehen, da haben auch schicke Minis keine Chance 😉
    Ein Minutenpreis von 0,29€ ist relativ, wenn die Straßen frei sind ab 21 Uhr kann man schnell von Charlottenburg nach Friedrichshain fahren aber im Berufsverkehr tagsüber dauert das sicher 40 Minuten -> Öffentliche sind da schneller & billiger.

    Gruss,
    MFA

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